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Monatsprogramm September

Aufruhr der Gefühle
Retrospektive Clint Eastwood


Ausführliche Filmbeschreibung im unteren Teil


Samstag, 11.September 20 UHR
Retrospektive Clint Eastwood
FIREFOX
USA 1982, Fabe, dF, 124 Min.
Regie Clint Eastwood
Buch Alex Lasker, Wendell Wellman Kamera Bruce Surtees Musik Maurice Jarre Darsteller Clint Eastwood, Freddie Jones, David Huffman, Warren Clarke, Ronald Lacey



Sonntag, 12.September 20 UHR
Aufruhr der Gefühle: 50 Jahre amerikanische Melodramen
IMITATION OF LIFE
USA 1934, s/w, OF, 109 Min.
Regie John M. Stahl
Buch William Hurlbut, Preston Sturges, nach dem Roman von Fannie Hurst Kamera Merrit B. Gerstad Musik Heinz Roemheld Darsteller Claudette Colbert, Warren William, Louise Beavers, Fredi Washington, Rochelle Hudson, Ned Sparks, Alan Hale



Mittwoch, 15.September 20 UHR
Retrospektive Clint Eastwood
BRONCO BILLY
USA 1980, Farbe, dF, 116 Min.
Regie Clint Eastwood
Buch Dennis Hackin Kamera David Worth Musik Steve Dorff Darsteller Clint Eastwood, Sondra Locke, Geoffrey Lewis, Scatman Crothers, Bill McKinney, Sam Bottoms, Dan Vadis, Woodrow Parfrey, Hank Worden



Donnerstag, 16.September 20 UHR
Aufruhr der Gefühle: 50 Jahre amerikanische Melodramen
SOLANGE ES MENSCHEN GIBT
IMITATION OF LIFE
USA 1958, Farbe, dF, 125 Min.
Regie Douglas Sirk
Buch Eleanore Griffin, Allan Scott, nach dem Roman von Fannie Hurst Kamera Russell Metty Musik Frank Skinner Darsteller Lana Turner, Juanita Moore, Susan Kohner, John Gavin, Sandra Dee, Karen Dicker, Terry Burnham, Dan O’Herlihy, Robert Alda, Troy Donahue, Jack Weston, Mahalia Jackson



Freitag, 17.September 20 UHR
Retrospektive Clint Eastwood
DIRTY HARRY KOMMT ZURÜCK
SUDDEN IMPACT
USA 1983, Fabe, dF, 117 Min.
Regie Clint Eastwood
Buch Joseph C. Stinson Kamera Bruce Surtees Musik Lalo Schifrin Darsteller Clint Eastwood, Sondra Locke, Pat Hingle, Bradford Dillman, Paul Drake, Audie J. Neenan



Samstag, 18.September 20 UHR
Retrospektive Clint Eastwood
HONKYTONK MAN
USA 1982, Farbe, OmU, 123 Min.
Regie Clint Eastwood
Buch Clancy Carlile Kamera Bruce Surtees Musik Steve Dorff Darsteller Clint Eastwood, Kyle Eastwood, John McIntire, Alexa Kenin, Verna Bloom, Matt Clark, Barry Corbin



Sonntag, 19.September 20 UHR
Aufruhr der Gefühle: 50 Jahre amerikanische Melodramen
MAGNIFICENT OBSESSION
USA 1935, s/w, OF, 112 Min.
Regie John M. Stahl
Buch George O. Neil, Sarah Y. Mason, Victor Heerman, Finley Peter Dunne, nach dem Roman von Lloyd C. Douglas Kamera John Mescall Musik Franz Waxman Darsteller Irene Dunne, Robert Taylor, Charles Butterworth, Betty Furness, Sara Haden, Ralph Morgan, Henry Armetta, Gilbert Emery



Montag, 20.September 20 UHR
»Ans Licht geholt«
DESPERADO CITY
BRD 1980, Farbe, 98 Min.
Regie Vadim Glowna
Buch Noemi Ivich, Vadim Glowna Kamera Thomas Mauch Musik Stanley Walden Darsteller Siemen Rühaak, Beate Finckh, Vera Tschechowa, Karin Baal, Vadim Glowna



Mittwoch, 22.September 20 UHR
Aufruhr der Gefühle: 50 Jahre amerikanische Melodramen
MAGNIFICENT OBSESSION
DIE WUNDERBARE MACHT
USA 1953, Farbe, OF, 108 Min.
Regie Douglas Sirk
Buch Robert Blees, nach dem Roman von Lloyd C. Douglas Kamera Russell Metty Musik Frank Skinner, Joseph Gershenson Darsteller Jane Wyman, Rock Hudson, Agnes Moorehead, Otto Kruger, Barbara Rush, Gregg Palmer, Sara Shane, Paul Cavanagh, Judy Nugent



Donnerstag, 23.September 20 UHR
Aufruhr der Gefühle: 50 Jahre amerikanische Melodramen
WRITTEN ON THE WIND
IN DEN WIND GESCHRIEBEN
USA 1955, Farbe, OF, 92 Min.
Regie Douglas Sirk
Buch George Zuckerman, nach dem Roman von Robert Wilder Kamera Russell Metty Musik Frank Skinner Darsteller Rock Hudson, Lauren Bacall, Robert Stack, Dorothy Malone, Robert Keith, Grant Williams, Robert J. Wilke



Samstag, 25.September 20 UHR
Aufruhr der Gefühle: 50 Jahre amerikanische Melodramen
FAR FROM HEAVEN
DEM HIMMEL SO FERN
USA/F 2002, Farbe, OmU, 103 Min.
Buch & Regie Todd Haynes
Kamera Edward Lachman Musik Elmer Bernstein Darsteller Julianne Moore, Dennis Quaid, Dennis Haysbert, Patricia Clarkson, Viola Davis, James Rebhorn, Bette Henritze, Jordan Puryear



Ausführliche Filmbeschreibung



Samstag, 11.September 20 UHR
Retrospektive Clint Eastwood
FIREFOX
USA 1982, Fabe, dF, 124 Min.
Regie Clint Eastwood
Buch Alex Lasker, Wendell Wellman Kamera Bruce Surtees Musik Maurice Jarre Darsteller Clint Eastwood, Freddie Jones, David Huffman, Warren Clarke, Ronald Lacey

»Nur selten reagierte Eastwood auf neue Kino-Moden. Deshalb überraschte es, als er mit der mit optischen Tricks durchsetzten HighTech-Geschichte vom russischen Super-Kampfflugzeug aufwartete, das mit bloßer Gedankenkraft gesteuert wird. Obwohl er von zu vielen Kämpfen psychisch gezeichnet ist, wird Mitchell Gant dazu auserkoren, den Bomber unter dem Hintern der Erfinder zu klauen – weil er russisch reden und denken kann! Der Film sieht heute noch kruder aus als damals, zumal einige Spezialeffekte überholt wirken. Dafür bleibt das Thema vom Krieger aktuell, der keinen inneren Frieden findet und deshalb erleichtert ist, wieder kämpfen zu können. Der nächste Teil dieser losen Reihe ist vier Jahre später HEARTBREAK RIDGE.«
Milan Pavlovic (2009)


Sonntag, 12.September 20 UHR
Aufruhr der Gefühle: 50 Jahre amerikanische Melodramen
IMITATION OF LIFE
USA 1934, s/w, OF, 109 Min.
Regie John M. Stahl
Buch William Hurlbut, Preston Sturges, nach dem Roman von Fannie Hurst Kamera Merrit B. Gerstad Musik Heinz Roemheld Darsteller Claudette Colbert, Warren William, Louise Beavers, Fredi Washington, Rochelle Hudson, Ned Sparks, Alan Hale

»Mehr Charakterstudie als Polemik, wunderbar warm und witzig in seiner Beobachtung zweier Frauen (eine schwarz, eine weiß), die mit ihrer Freundschaft nicht nur Rassenschranken einreißen, sondern auch Erfolg haben in einer Männerwelt, läßt sich Stahls Version von Fannie Hursts Roman faszinierend vergleichen mit Sirks Remake. Wo Sirk die entscheidenden melodramatischen Momente in die soziale Konfrontation treibt, zieht sich Stahl diskret zurück, reduziert sie beinahe zu naturalistischer Glaubwürdigkeit. Doch die Aufnahme einer Treppenflucht, die das Haus mathematisch teilt in oben und unten, während die Gäste zur Party kommen, bei der die weiße Colbert Gastgeberin ist und die schwarze Beavers in der Küche arbeitet, bestätigt Stahls Bewußtsein der Heuchelei, die der scheinbar ›liberalen‹ Behandlung der Schwarzen im Drehbuch zugrunde liegt.«
Tom Milne (2004)

»Fredi Washington als Peola spielt hier im wahrsten Sinne des Wortes die Rolle ihres Lebens. Die sehr hellhäutige schwarze Schauspielerin hatte im Hollywood jener Tage keine Chance. Für simple Hausmädchen-Rollen war sie zu schön und nicht ›schwarz‹ genug; zwar wäre sie als Weiße durchgegangen, doch das wollte sie (im Gegensatz zu ihrer Filmfigur) nicht, zudem war da das berüchtigte Hay’s Office vor. Unmöglich, sie mit einem weißen Darsteller zusammenzubringen. So blieben ihr nur wenige Rollen. Die der Peola in IMITATION OF LIFE ist ihre stärkste, persönlichste und ergreifendste.«
Hans-Dieter Delkus


Mittwoch, 15.September 20 UHR
Retrospektive Clint Eastwood
BRONCO BILLY
USA 1980, Farbe, dF, 116 Min.
Regie Clint Eastwood
Buch Dennis Hackin Kamera David Worth Musik Steve Dorff Darsteller Clint Eastwood, Sondra Locke, Geoffrey Lewis, Scatman Crothers, Bill McKinney, Sam Bottoms, Dan Vadis, Woodrow Parfrey, Hank Worden

»Und dann mutierte Eastwood plötzlich zum modernen John Ford, mit einer kleinen, sehnsüchtigen Beschwörung der Traditionen des Westerns und der Besetzung seiner eigenen stock company an Darstellern (Sondra Locke, Geoffrey Lewis, Bill McKinney, Dan Vadis, Woodrow Parfrey). ›Es bereitet mir große Freude, meine Bekannten um mich zu haben‹, sagte der Regisseur 1988, ›am liebsten als große Gruppe, wie in BRONCO BILLY, in dem sie alle dabei waren. Das ist dann fast wie ein home movie.‹ (Als kleines Augenzwinkern besetzte er für eine Nebenrolle die Ford-Legende Hank Worden.) Eastwood spielt den ehemaligen Schuhverkäufer McCoy, der mit einem kleinen Wildwest-Zirkus durch die Provinzen zieht. Und der Film tritt dabei den Beweis an, daß man keineswegs das große Los ziehen muß, um glücklich zu sein.«
Milan Pavlovic (2009)


Donnerstag, 16.September 20 UHR
Aufruhr der Gefühle: 50 Jahre amerikanische Melodramen
SOLANGE ES MENSCHEN GIBT
IMITATION OF LIFE
USA 1958, Farbe, dF, 125 Min.
Regie Douglas Sirk
Buch Eleanore Griffin, Allan Scott, nach dem Roman von Fannie Hurst Kamera Russell Metty Musik Frank Skinner Darsteller Lana Turner, Juanita Moore, Susan Kohner, John Gavin, Sandra Dee, Karen Dicker, Terry Burnham, Dan O’Herlihy, Robert Alda, Troy Donahue, Jack Weston, Mahalia Jackson

»Sirks titanischer Abschlußfilm und sein größter Erfolg. Schon der Titel wirkt wie die Zusammenfassung seiner zweischneidigen Inszenierungsstrategie: ein Familienmelodram, völlig überzeugend durchgespielt – aber von der Mise en scène ständig kritisch herausgefordert, mit rein visuellen Mitteln gebrochen, ironisch und analytisch vertieft. Lana Turner gibt eine Schauspielerin, die bereit ist, für die Broadway-Karriere alles links liegen zu lassen, auch ihre Tochter und ihre Liebhaber. Gleichzeitig versucht auch die Tochter ihrer gutherzigen schwarzen Haushälterin, im Showbusiness Fuß zu fassen, allerdings in den ›niederen‹ Regionen: Möglich ist selbst das nur dank ihrer hellen Haut – sie gibt sich als Weiße aus. Beide leben nur eine ›imitation of life‹. Mit messerscharfer Logik inszeniert Sirk den Tod als Höhepunkt des Films: eine große Begräbnisprozession, die in Mahalia Jacksons Gospel-Darbietung von ›Trouble in the World‹ kulminiert.«
Christoph Huber/Österreichisches Filmmuseum (2006)

Juanita Moore und Susan Kohner wurden als beste Nebendarstellerinnen für den Oscar nominiert.


Freitag, 17.September 20 UHR
Retrospektive Clint Eastwood
DIRTY HARRY KOMMT ZURÜCK
SUDDEN IMPACT
USA 1983, Fabe, dF, 117 Min.
Regie Clint Eastwood
Buch Joseph C. Stinson Kamera Bruce Surtees Musik Lalo Schifrin Darsteller Clint Eastwood, Sondra Locke, Pat Hingle, Bradford Dillman, Paul Drake, Audie J. Neenan

»Sondra Locke als eine ganz andere Partnerin, nämlich als eine Art Dirty Harriet. Sie ist der blonde Racheengel, der dem Cop die Arbeit abnimmt und eine Gruppe von widerwärtigen Vergewaltigern eliminiert. Harry schaut mit wachsendem Verständnis zu, er wird eben auch älter und toleranter. Filmisch ragen aus der Serie nur der erste und der nachttrunkene vierte Teil heraus. Bei letzterem führte Eastwood selbst Regie und entwickelte zusammen mit seinem neuen Chefkameramann Jack N. Green (der bald darauf Bruce Surtees ablöste) eine verrückte Idee für Szenen-Anschlüsse: Er wechselte mehrmals von einem Schauplatz zum nächsten per Helikopterflug!«
Milan Pavlovic (2009)


Samstag, 18.September 20 UHR
Retrospektive Clint Eastwood
HONKYTONK MAN
USA 1982, Farbe, OmU, 123 Min.
Regie Clint Eastwood
Buch Clancy Carlile Kamera Bruce Surtees Musik Steve Dorff Darsteller Clint Eastwood, Kyle Eastwood, John McIntire, Alexa Kenin, Verna Bloom, Matt Clark, Barry Corbin

»Sechs Monate nach FIREFOX verstört Eastwood seine Fans mit diesem Road Movie über einen versoffenen Country-Musiker kurz nach dem Ende der Großen Depression. Red Stovall hat einen Traum: einmal in Nashville auftreten. Aber der 50jährige hat nur noch wenig Zeit, denn die Tuberkolose nagt an ihm. In Begleitung seines Neffen (Eastwoods Sohn Kyle) macht er sich auf den langen Weg zur Grand Ole Opry. Die Zuschauer wollten Eastwood damals so nicht sehen, sie sahen sich lieber GANDHI an. Prompt dauerte es dreieinhalb Jahre, bis HONKYTONK MAN regulär in Deutschland gezeigt wurde. Die Pointe besteht darin, daß Stovall im Grunde eine heroische Figur ist: ein Mann, er sein Leben lebt, solange er nicht tot ist. Der Film zeigt, daß sich das leichter sagen als umsetzen läßt.«
Milan Pavlovic (2009)


Sonntag, 19.September 20 UHR
Aufruhr der Gefühle: 50 Jahre amerikanische Melodramen
MAGNIFICENT OBSESSION
USA 1935, s/w, OF, 112 Min.
Regie John M. Stahl
Buch George O. Neil, Sarah Y. Mason, Victor Heerman, Finley Peter Dunne, nach dem Roman von Lloyd C. Douglas Kamera John Mescall Musik Franz Waxman Darsteller Irene Dunne, Robert Taylor, Charles Butterworth, Betty Furness, Sara Haden, Ralph Morgan, Henry Armetta, Gilbert Emery

»Dieses romantische Melodram, inszeniert von Universals John M. Stahl, einem Meister der Seifenoper, dessen Filme die Inspiration waren für mehrere Technicolor-Remakes des Studios in den Fünfzigern, handelt von Bobby Merrick (Robert Taylor), einem wohlhabenden, verantwortungslosen Playboy, der teilweise verantwortlich ist für den Tod eines verehrten Arztes und später für einen Unfall, bei dem Helen (Irene Dunne), die Witwe des Arztes, erblindet, in die er sich verliebt. Voller Gewissensbisse wird er ein Nobelpreis-gekrönter Hirn-Chirurg und trifft sie Jahre später wieder, in der Hoffnung, alles wieder gutmachen zu können. Herrlich gemacht und hervorragend gespielt, ist dies eine zurückhaltendere und glaubwürdigere Version als Sirks Remake, aber nicht halb so vergnüglich.«
Radio Times Guide to Films (2000)


Montag, 20.September 20 UHR
»Ans Licht geholt«
DESPERADO CITY
BRD 1980, Farbe, 98 Min.
Regie Vadim Glowna
Buch Noemi Ivich, Vadim Glowna Kamera Thomas Mauch Musik Stanley Walden Darsteller Siemen Rühaak, Beate Finckh, Vera Tschechowa, Karin Baal, Vadim Glowna

»Ein junger Taxifahrer und seine Geliebte scheitern bei dem Versuch, sich auf illegale Weise aus den Zwängen des Halbweltmilieus zu befreien. Eine pessimistische Geschichte über soziale Abhängigkeit und vergebliche Lebensträume. Episodisch erzählt, teilweise mit dramaturgischen Mängeln, jedoch weitgehend treffsicher, mitfühlend in der Figurenzeichnung und streckenweise atmosphärisch sehr dicht. Regiedebüt des Schauspielers Vadim Glowna.«
Lexikon des Internationalen Films


Mittwoch, 22.September 20 UHR
Aufruhr der Gefühle: 50 Jahre amerikanische Melodramen
MAGNIFICENT OBSESSION
DIE WUNDERBARE MACHT
USA 1953, Farbe, OF, 108 Min.
Regie Douglas Sirk
Buch Robert Blees, nach dem Roman von Lloyd C. Douglas Kamera Russell Metty Musik Frank Skinner, Joseph Gershenson Darsteller Jane Wyman, Rock Hudson, Agnes Moorehead, Otto Kruger, Barbara Rush, Gregg Palmer, Sara Shane, Paul Cavanagh, Judy Nugent

»18 Jahre, nachdem er Zarah Leander bei der UFA zum Star machte, verhilft Sirk bei Universal Rock Hudson zum Durchbruch. Hier spielt er einen rücksichtslosen reichen Leichtfuß, dessen Überleben den Ehemann von Jane Wyman das Leben kostet. Beim Versuch, sich zu entschuldigen, verursacht er unabsichtlich ihre Blindheit. Von ihr unerkannt, unternimmt er alles, um ihr zu helfen. Das erste der drei Sirk-Remakes von John M. Stahl-Melodramen (die er nach eigenem Bekunden alle nicht kannte) und sein umstrittenes Hardcore-Hauptwerk: eine überdrehte Groschenheft-Romanze, verwandelt in einen Essay über Blindheit und gesellschaftliche Ängste.«
Christoph Huber/Österreichisches Filmmuseum (2006)


Donnerstag, 23.September 20 UHR
Aufruhr der Gefühle: 50 Jahre amerikanische Melodramen
WRITTEN ON THE WIND
IN DEN WIND GESCHRIEBEN
USA 1955, Farbe, OF, 92 Min.
Regie Douglas Sirk
Buch George Zuckerman, nach dem Roman von Robert Wilder Kamera Russell Metty Musik Frank Skinner Darsteller Rock Hudson, Lauren Bacall, Robert Stack, Dorothy Malone, Robert Keith, Grant Williams, Robert J. Wilke

»Reiche/arme Leute und arme/reiche Leute. Industrie gegen Natur, verlorene Unschuld, Deep South, Familiengeschichte, Unausweichlichkeitsgeschichten, Impotenz am Horizont. Bestes Melodram: alles, was der Himmel erlaubt. In Farben, wie ein Warenhauskatalog.«
Frieda Grafe (1971)

»Robert Stack schmettert in betrunkener Wut eine Flasche an die Wand. Lauren Bacall wird ohnmächtig. Schüsse, Tod, Tränen. Von den ersten Minuten an ist dies das Hollywood-Melodram aller Hollywood-Melodramen, auf elektrisierende, dichte, überwältigend lyrische Weise.
IN DEN WIND GESCHRIEBEN handelt von den verschlungenen, fatalen Verbindungen zwischen Sex, Macht und Geld. Die Figuren sind umgekehrte Spiegel voneinander. Gut steht Böse gegenüber – aber letzten Endes sind alle Positionen in diesem unmöglichen Schema komplex und widersprüchlich. Die wunderbare Dorothy Malone ist besonders fesselnd als das typische Bad Girl, das trinkt, raucht, Jazz liebt, Männer auf der Straße aufliest und ihren Vater die Treppe hinunterstößt.
Wenige Filme sind gleichzeitig so instinktiv und hellsichtig wie IN DEN WIND GESCHRIEBEN – eine Seifenoper voller Leidenschaft, Ernst und Intelligenz. Regisseur Douglas Sirk spezialisierte sich auf Filme, die einst allseits als Schnulzen abgetan wurden. In den frühen 1970er Jahren auf Filmfestivals auf der ganzen Welt wieder entdeckt, kam es zu einer späten, aber richtigen Würdigung der Kühnheit und echten Subversivität seines Werks.«
Adrian Martin (2007)


Samstag, 25.September 20 UHR
Aufruhr der Gefühle: 50 Jahre amerikanische Melodramen
FAR FROM HEAVEN
DEM HIMMEL SO FERN
USA/F 2002, Farbe, OmU, 103 Min.
Buch & Regie Todd Haynes
Kamera Edward Lachman Musik Elmer Bernstein Darsteller Julianne Moore, Dennis Quaid, Dennis Haysbert, Patricia Clarkson, Viola Davis, James Rebhorn, Bette Henritze, Jordan Puryear

»Künstliches Glück im Eisenhower-Amerika: Julianne Moore und Dennis Quaid als scheinbar perfektes Ehepaar in einer archetypischen Kleinstadt. Doch die Fassaden sind so adrett wie trügerisch. Der Mann ist heimlich homosexuell, die Frau findet Trost bei einem schwarzen Gärtner (Dennis Haysbert). Die örtliche Gesellschaft macht Druck gegen die unerwünschten Grenzüberschreitungen. Eine perfekte Re-Inszenierung von Todd Haynes: Das Fifties-Technicolor-Melodram (samt penibel rekonstruierter Pastellfarbenpracht und mustergültiger Musikbegleitung von Elmer Bernstein) als sozialer Horrorfilm im Stil der Meisterwerke Douglas Sirks – und auch geprägt durch Rainer Werner Fassbinders ›Sirk-Aneignungen‹ in den 70er Jahren. Es gehe darum, unter die Oberflächen zu sehen, sagt der Gärtner einmal programmatisch: Was 1957 in der Traumfabrik nicht direkt ins Bild gesetzt werden durfte, ist im gegenwartsbezogenen ›1957‹ von FAR FROM HEAVEN nicht mehr zu unterdrücken. Ein vollendetes Virtuosenstück zu Synthetik und Synthese.«
Christoph Huber/Österreichisches Filmmuseum (2008)

»Die drei Hauptdarsteller des Films sind hervorragend, aber was Moore mit ihrer Rolle macht, ist mit dem Maßstab, den wir an große Schauspielerei anlegen, kaum mehr zu messen…«
Los Angeles Times

DURCHGEKNALLT!?

Exzentriker und Egomanen, Fanatiker und Chaoten, Tabu-Brecher und Borderline-Syndrome, bizarre Momente, Alpträume, Psycho-Trips und Existentialismus pur.

LE CINEMA

GESCHICHTE

CINÉ-TRANCE

Filme von JEAN ROUCH

In Kooperation mit der SK Stiftung Kultur und mit freundlicher Unterstützung der Filmstiftung NRW, des Bureau du cinéma, Berlin des Institut français de Cologne und CHBP, Köln

In der Reihe ciné-trance präsentiert der Filmclub 813 einige Filme des französischen Ethnologen Jean Rouch (geb. 1917 in Paris), die in Deutschland bisher nur selten gezeigt wurden. Während Jean Rouch in Frankreich als Pionier des ethnografischen Films und als Begründer des cinéma vérité verehrt wird, gilt er hierzulande als cineastischer Geheimtipp. Dabei hat er seit 1947 über 120 Filme realisiert, darunter zahlreiche ethnografische Filme über westafrikanische Besessenheitskulte. Seine improvisierten Spielfilme, die er gemeinsam mit afrikanischen Protagonisten entwickelte, übten einen starken Einfluss auf die Nouvelle vague aus. Moi, un Noir (1957) beispielsweise wurde seinerzeit von Jean-Luc Godard als der »größte französische Film seit der Befreiung« gefeiert. Rouchs improvisierten Spielfilme, die sich im Grenzbereich zwischen dokumentarischem und fiktionalem Film bewegen, stehen im Zentrum der Reihe.

Am 30. November wird Jean Rouch selbst anwesend sein, um seinen neusten Film Le rêve plus fort que la mort (2002) vorzustellen.

UDO KIER WERKSCHAU

Exzentriker und Egomanen, Fanatiker und Chaoten, Tabu-Brecher und Borderline-Syndrome, bizarre Momente, Alpträume, Psycho-Trips und Existentialismus pur.

ALLES, ALLES ÜBER DEUTSCHLAND

ALLES ANIMIERT!

Kurzfilmprogramm

In Zusammenarbeit mit der Kunsthochschule für Medien Köln

Vom Lege- und Zeichentrick über animierte lebensgroße Puppen bis hin zu 3D-Computeranimationen und Mischtechniken - das Spektrum der Animationsarbeiten an der KHM ist groß. Der Abend gibt einen Einblick in neue und alte Techniken, zeigt Filme, die auf internationalen Festivals mit Preisen ausgezeichnet wurden und feiert vier Premieren.

DAS LEBEN IST EIN ROMAN - FILME VON ALAIN RESNAIS

Gefördert durch die SK Stiftung Kultur, Köln
und dem Bureau du Cinéma, Berlin
Mit Unterstützung des Institut Francais, Köln

Nach über zehn Jahren die erste Werkschau der Filme von Alain Resnais in Deutschland!

zu Gast beim Filmclub 813 ist Sylvette Baudrot, die für die meisten Filme Resnais' als Skriptfrau (die offizielle Bezeichnung: "Skriptgirl") gearbeitet hat. Zu den Vorstellungen am 25.11. ( "I want to go home") und am 27.11. ("Smoking"/No Smoking") wird sie über ihre Arbeit mit Alain Resnais erzählen.

Alain Resnais schuf mittlerweile berühmte Reflexionen über die Erinnerung ("Hiroshima, mon amour", 1959, "Letztes Jahr in Marienbad"). Dabei war er nie einfach nur Filmemacher. Eher ist er stets ein Arrangeur, der Elemente von Theater, Skulptur und Roman in eine filmische Form gießt. Bei seinen fröhlichen Versuchsanordnungen über die Suche nach Liebe und Glück läßt er Platz für Genres wie Musical, Melodram und Comic-Strip. Sein Universum aus neurotischen, vielschichtigen Menschen ("Das Leben ist ein Chanson", 1997) muß man lieben. Wie überhaupt Alain Resnais' sperrigen Willen zur Schönheit, zum Geheimnis und zur Poesie.

BOOP-OOP-A-DOOP - BETTY, DAFFY, BUGS UND ALL DIE ANDEREN ...

10 JAHRE "KÖLNER GRUPPE" 1993-2003

IM RAHMEN DER LANGEN NACHT DER KÖLNER MUSEEN

Wiederholungen: 20 UHR, 23.00 UHR, 1.30 UHR

"TRICKS & TREATS" - KURZFILMPROGRAMM

IM RAHMEN DER LANGEN NACHT DER KÖLNER MUSEEN

Wiederholungen: 21.45 UHR, 0.30 UHR

EROTISCHE ESKAPADEN

Frivoles, Pikantes, Kokettes und Amüsantes aus der Zeit als es noch keine Hard-Sex-Filme und Pornos gab.

100 JAHRE PETER LORRE: DER EWIGE EMIGRANT

Am 26.6.1904 wurde Peter Lorre in Rózsahegy/ Rosenberg im damaligen Österreich-Ungarn (heute Ruzomberok, Slowakei) geboren. Schon mit seinem dritten, grandiosen Film-Auftritt als getriebener Kinder-Mörder in Fritz Langs ?M? (1931) entschied sich seine Lebensrolle: Immer der Fremde, der ewige Emigrant, der Außenseiter, der Ausgestoßene, der Verlorene. ?Der Verlorene? war auch seine einzige Arbeit als Regisseur, in dem er 1951 einen vor den Nazis geflohenen Heimkehrer spielt, der in Deutschland an der belasteten Nachkriegs-Gesellschaft zerbricht. Populär wurde Lorre in den USA vor allem als gewitzter Detektiv Mr. Moto in acht Filmen und im Traum-Gespann mit dem bombastischen Sidney Greenstreet. Schon Lorres bizarre Kino-Namen sind Programm: Klotz, ?Pig? Chochon, Capt. Chang, Pepi, Dr. Einstein, Adolphus Bedlo, Smiley, Contreras, Nikolai Zaloshoff, Montresor Herringbone, Guillermo Ugarte und natürlich Joel Cairo in ?Der Malteser Falke?. In 86 Kinofilmen und zahlreichen TV-Auftritten spielte er exotische und exzentrische, groteske und gerissene Charaktere, durchtriebene Intriganten, unterwürfige Parasiten, geheimnisvolle Dunkelmänner, gehetzte Gauner von ungewisser Herkunft ? und selbst als Drahtzieher letztlich Marionette. Peter Lorre, der lange Jahre morphiumsüchtig war, starb kurz nach den Dreharbeiten zu seinem letzten Fillm ?The Patsy? (neben Jerry Lewis) am 23.3.1964 in Los Angeles.

DER STUDENT VON PRAG


JENSEITS VON EUROPA VIII ? NEUE FILME AUS AFRIKA

FilmInitiativ Köln e.V. zeigt vom 30.11. ? 8.12.: Jenseits von Europa VIII ? Neue Filme aus Afrika

Programm im Kino in der Brücke:

WERKSCHAU ROBERT BRAMKAMP

ERIK UND THOMAS, ENDLICH 40

PREMIERE

Ein Abend mit Super-8-Fassungen großer Kinoklassiker

WEIHNACHTSFILM

EAT THE RICH

KÖLN-PREMIERE

KILLER-BARBIES UND VAMPIERE - WERKSCHAU JESS FRANCO

AUFBRUCH VOLLER HOFFNUNG - FRAUEN IM IRAN

LET'S FACE TEHE MUSIC AND DANCE - DAS MUSICAL VON 1930 -1990

WERKSCHAU ERIC ROHMER

UNSERE OPFER ZÄHLEN NICHT - Die Dritte Welt im Zweiten Weltkrieg

ZUM 100. GEBURTSTAG VON HENRY FONDA

RE-EDUCATE GERMANY BY FILM!

THIS IS SKATEBOARDING!

MANFRED KRUG - EIN SCHAUSPIELERPORTRÄT

HOLLYWOOD & DIE NAZIS

FREUD GOES POP

HOMMAGE AN TRUMAN CAPOTE

ZUM 100. GEBURTSTAG VON RICHARD ANGST, KAMERAMANN

HEILIGE & NARREN

DER KLEINE GODARD - ERINNERUNG AN HELLMUTH COSTARD

SURREALISMUS & FILM

DIRTY USCHI - DIE GLAS DER FRÜHEN JAHRE

FILMCLUB INTIM

DAUMENKINO-KINO

EINE VERANSTALTUNG DER KINDERNOTHILFE

- Der Eintritt zu dieser Vorstellung ist kostenlos. -

Der Arbeitskreis Köln der Kindernothilfe e.V. erbittet jedoch im Anschluss an den Film eine Spende für das o.g. Projekt.

GANGSTER, COPS & DETEKTIVE

TOWERS OF TRASH - DER PRODUZENT HARRY ALAN TOWERS

FANTOMAS-SPEZIAL

KING OF THE B'S - ROGER CORMAN

SIGIGÖTZ

CARTE BLANCHE WERKSTATTKINO, MÜNCHEN

WERKSCHAU JACQUES DOILLON

DIRECT CINEMA: RETROSPEKTIVE ALBERT & DAVID MAYSLES

Eine Filmreihe von Jennifer Jones und Anja Dreschke und dem Filmclub 813, in Kooperation mit der ifs - internationalen filmschule köln.
Gefördert durch SK Stiftung Kultur Förderprogramm und die Filmstiftung NRW.

OBSKURE FILME AUS BERLIN

GOALS, GOALS, GOALS

- Fußball im Kino: Dokumentarisches & Kurzspielfilme

MARGARET TAIT - KURZFILMPROGRAMM

»The cinema I care about is at the leval of poetry «

»Margaret Tait (1919-99) lebte und arbeitete auf Orkney und ging beharrlich ihren ganz eigenen Weg. Ihre meist kürzeren 16mm-Filme sind schlicht und klar. Einfache Bilder voller Achtung für das, was sie umgibt - die Menschen, die Landschaft, das alltägliche Leben. PORTRAIT OF GA, den sie 1952 mit ihrer Mutter filmte, ist ein privater Film für Alle. Diese feine Balance zwischen privat und öffentlich, zwischen innen und außen, die allen ihren Filmen wesentlich ist, macht Margaret Tait für mich zu einer der schönsten Filmpoetinnen.
Nachdem sie Anfang der 50er Jahre in Rom Film studierte, ging sie zurück nach Edinburgh und gründete die »Ancona Films«. Sie schrieb Gedichte, gab mehrere Bücher heraus, und begann eigene Filme zu machen. Alle 32 kurzen Filme, die zwischen 1951 und 98 entstanden, hat sie selbst finanziert. 1991 inszenierte sie im Alter von 74 Jahren ihren einzigen langen Spielfilm BLUE BLACK PERMANENT.
Alex Pirie hat sehr schön beschrieben, was Margaret Taits Filme so eigen macht: "Ihre Bilder sind zugänglich (eine Distel ist unweigerlich eine Distel), sie sind alltäglich und auf dieser Ebene eine Darstellung der Dinge wie sie sind. Aber so, wie sie gefilmt sind, in ihren rhythmischen Mustern, ihrer Länge, geben die Bilder eine Vorstellung vom Geheimnis und der Vieldeutigkeit, mit der die so genannt einfachen Dinge erfüllt sind."«
Ute Aurand

Dank an Peter Todd und das LUX für die Zusammenstellung der Programme.

ZUM 40. TODESTAG VON MONTGOMERY CLIF

DIE WELT DES ARTUR BRAUNER - 60 JAHRE FILMPRODUKTION

MELANCHOLIE DES WIDERSTANDS - ZUM 85. GEBURTSTAG VON MIKLÓS JANCSÓ

60 JAHRE DEFA - UNBEKANNTES & VERGESSENES

Anläßlich des 60. Jahrestages der Gründung der DEFA, der staatlichen Filmproduktionsgesellschaft der DDR, zeigt der Filmclub 813 zwischen dem 3. Oktober, bekannt als Tag der Wiedervereinigung, und dem 7. Oktober, dem Nationalfeiertag der DDR zur Staatsgründung, Unbekanntes und Vergessenes aus den Archiven.

FILME VON JÜRGEN HEITER

EIFEL-FILME

HOMMAGE AN ISABELLE HUPPERT

LaDOC-Lectures

MINUTENTEXTE. THE NIGHT OF THE HUNTER

SCHNITT-PREIS/FILM +

Das Herz des Films liegt zwischen den Einstellungen. Der Filmschnitt gibt den Takt vor, diktiert die Ordnung der Bilder und das Timing der Geschichte. Film+ gibt dem Filmschnitt ein Gesicht und zeigt vom 25. bis 27. November 2006 im Kölner Off Broadway und im Kino in der Brücke zum sechsten Mal seine Gesichter.

HOMMAGE AN DAGMAR HIRTZ

ZUM 100. GEBURTSTAG VON OTTO PREMINGER

KURZFILMFESTIVAL SHORT CUTS COLOGNE

ULRICH SCHAMONI - WERKSCHAU

UMFELD DES FILMCLUB 813 UND DER KÖLNER GRUPPE

DIE ABENTEURER - HOMMAGE AN LINO VENTURA

ALLE ZEIT DER WELT

CYCLE DOCUMENTAIRE

Französische Dokumentarfilme, ausgewählt von Cahiers du cinéma

Die Reihe »Cycle documentaire« läuft in Zusammenarbeit mit dem Bureau du Cinéma und dem Institut Français, Köln

Mit freundlicher Unterstützung von:
Stadt Köln, Kölnischer Kunstverein und Geissendörfer GmbH

Dank an die Kunsthochschule für Medien, Köln

ZUM 80. GEBURTSTAG VON DOROTHY MALONE

ANDY WARHOLE FACTORY

HOMMAGE ROBERT ROSSEN

WE'RE BRITISH, BUT...

HOMMAGE AN ANNA MAGNANI

WIENER VORSTADTPOSSEN

Die Filme von Elizabeth T. Spira

FEMINALE

CLEMENS KLOPFENSTEIN

MICHELANGELO ANTONIONI: AUGENBLICKE DER WAHRHEIT

ZUM 80. GEBURTSTAG VON HARRY BELAFONTE

STUMMFILM MIT MUSIKBEGLEITUNG

ROMY SCHNEIDER - ZWISCHEN SISSI UND ROSALIE

FILME VON JOE D AMATO

Mit diesem Film beginnt eine kleine Reihe zu Joe d´Amato (bürgerlich Aristide Massaccesi, 1936-1999, von Fans liebevoll »Massa« genannt), dem neben Jess Franco berühmt-berüchtigtsten unter den Auteurs (Buch, Kamera und Regie meist in einer Person) des europäischen Exploitationfilms.

Mit geringsten Budgets und ohne jeden prätentiösen Kunstanspruch gelang ihm in seinen besten Werken die Aura eines subtil-poetischen Kinos des Erotischen und/oder der Grausamkeit.

PRODUCTION VALUES - FILME ÜBER DAS FILMEMACHEN

Film- und Vortragsreihe in Kooperation mit dem Filmclub 813 im Rahmen des bundesweiten Projekts »Work in Progress«.
»Work in Progress« ist ein Projekt der Freunde der Deutschen Kinemathek e.V. im Rahmen des Programms »Arbeit in Zukunft« der Kulturstiftung des Bundes.

Die Kölner Reihe »Production Values« wird gefördert durch die SK-Stiftung Kultur ? Förderprogramm.

Kuratiert von Carlo Peters & Brigitte Weingart



In der Reihe PRODUCTION VALUES geht es um die Auseinandersetzung mit filmischen Arbeitsprozessen im Film. Die ausgewählten Filme rücken das Filmemachen als ein Tätigkeitsfeld in den Blick, in dem materielle und immaterielle Arbeit miteinander verschränkt sind. So wird gerade in der Filmarbeit eine Verlagerung von fordistisch geprägter »Kulturindustrie« hin zu einem flexibilisierten Arbeitsalltag, bei dem sich die Grenze zu Freizeit und Privatleben verwischt, besonders deutlich sichtbar. Die Gründe dafür liegen nicht zuletzt in der medialen Beschaffenheit des Films: in der arbeitsteiligen Produktion, die jeden Film zu einer Gruppenarbeit werden lässt, in dem ökonomischen Aufwand, der doppelten Zeitlogik von abgegrenzten Projekten einerseits und festen Produktionsstrukturen andererseits. Kann also die Filmbranche als eine Art ?Avantgarde prekärer Arbeitsverhältnisse? gelten? Und gilt dies nicht erst recht für den Einsatz von affektiver Arbeit in der Filmproduktion? Oder für die Ermunterung zur Selbstausbeutung, die sich der Identifikation mit einer Tätigkeit verdankt, die ?mehr als ein Job? ist? Damit stellt sich aber auch die Frage, was im Medium Film von der Filmarbeit überhaupt in den Blick geraten kann, inwiefern sich ein Medium selbst beobachten kann.

NUSCHLN & NÖRGLN - EINE HOMMAGE AN HANS MOSER

?Ich glaube nicht, daß ich die Rollen jemals so komisch spielen kann?
(C. Chaplin über Hans Moser, Wien 1927)

Der Filmclub813 würdigt in einer Hommage zum ersten Mal in Deutschland mit acht ausgewählten Filmen das Werk von Hans Moser.
Die Reihe startet am 27. Mai (Pfingstsonntag) mit dem Stummfilm ?Die Stadt ohne Juden? aus dem Jahre 1924. Andreas Hirsch, Musiker und bildender Künstler aus Köln, wird den Eröffnungsabend mit Gitarre, Diktiergerät und Loopmaschine musikalisch lenken.
Die Reihe beschließt am 24. Juni der Film ?Herrn Josefs letzte Liebe? aus dem Jahre 1958, in dem er noch einmal eine grandiose Charakterrolle sich buchstäblich auf den Leib geschrieben hat: seine Liebe zum besten Freund des Menschen kennt keine Grenzen.

Hans Moser ist im deutschsprachigen Raum bekannt für den grantelnden und misantropischen Wiener. Seit es Komödien gibt, kennt man die Figur des Clowns, des Hanswursten, des Tolpatsch. Er gab ihnen etwas Neues dazu: das Mosern.
Seine untersetzte, krummbeinige Figur, das ungeschminkte warzige Alltagsgesicht und das Zerhacken der Sprache wurden sein Markenzeichen. Zur Zeit der großen Weltwirtschaftskrise war er der Fürsprecher des Souterrainproletariats und der Garant des ?kleinen Lächelns?. Sein Rollenbild des kleinen Mannes, über die Jahre im fünften Wiener Bezirk und am Naschmarkt beobachtet lockte ein Millionenpublikum in die meist ausverkauften Kinosäle. Sein Aufstieg zum begehrten Kabarettist geschah in einer Zeit, in der die meisten seiner jüdischen Kollegen Berufsverbot erhielten. Seiner Popularität als der Volksschauspieler ist es zu verdanken, daß er trotz seiner Ehe mit einer ?Volljüdin? ab 1934 weiterhin als Schauspieler in deutschen Filmen tätig sein durfte. Seine Ehefrau Blanca wurde ?nur? nach Budapest ins Exil geschickt.
Moser war in den geschlossenen und seichten Bilderwelten der NS-Traumfabrik ein Fels der Realität, der zeigte, daß Humor etwas mit Widerstandskraft zu tun hatte und wie es Helmut Karasek treffend beschreibt ?das Gelächter, das er hervorrief, war Ausdruck ungeweinter Tränen über die Demütigung seiner Dienstmänner und kleinen Leute; seine Raunzerei der taugliche Versuch, Menschenwürde in einer dazu untauglichen Zeit festzuhalten.? Moser war der Bruch und der Kitt in einer Person, in dem er die Figur des Herrschers und die Figur des Dieners zueinander führte.

Zur Reihe erscheint eine Broschüre.
Kuratiert von Maximilian Erbacher & Dejan Rakas, Köln

ZUM BEISPIEL BRESSON - HOMMAGE AN ROBERT BRESSON

Zum Beispiel Bresson ? Hommage an Robert Bresson


Anlässlich des bevorstehenden 100. Geburtstags von Robert Bresson zeigt der Filmclub 813 zehn Filme des französischen Regisseurs aus dem Zeitraum von 1951 bis 1983.
Innerhalb des französischen Kinos nimmt Bresson eine Sonderstellung ein. Er sprengt die Konventionen des altväterlichen Cinéma de qualité, steht aber auch außerhalb der Nouvelle Vague, wenngleich ihm deren Vertreter regelmäßig den höchsten Respekt bekundeten. Auch international fällt es schwer, Vergleiche zu ziehen.
Formal sind seine Filme sehr streng komponiert. Bresson ist Minimalist, einer von der radikalsten Sorte. Dies äußert sich nicht nur im Verzicht auf professionelle Schauspieler, aufwändige Sets, unnötige Handlungselemente oder überflüssige Kamerabewegungen. Bressons Minimalismus geht noch weiter. Um Urs Jenny zu zitieren: ?Wozu ein Dialogsatz, wenn eine Geste oder ein Blick genügt? Wozu den Kopf eines Menschen zeigen, wenn ein Stück Rumpf mit Arm alles Nötige sagt? Wozu überhaupt ein Bild, wenn ein Geräusch reicht??
Bressons Themen sind dabei immer wieder die gleichen: Schuld und Sühne, Erlösung sowie die Rolle des Heiligen in einer unheiligen Welt. Dabei tritt er jedoch nicht als Verkünder von Wahrheiten auf, sondern als jemand, der die richtigen Fragen aufwirft und dem Zuschauer, auch dank der mit stilistischen Mitteln erzeugten Distanz, ausreichend Raum lässt, diese für sich selbst zu beantworten.


"Die Fragen, die Bresson stellt, werden niemals unwichtig sein."
(Rainer Werner Fassbinder)

KOCH-LECTURE MIT PETER KUBELKA

ZUM 80. GEBURTSTAG VON GINA LOLLOBRIGIDA

ZUM 80. GEBURTSTAG VON KEN RUSSELL

ZUM 100. GEBURTSTAG VON BARBARA STANWYCK

ZUM 90. GEBURTSTAG VON ROBERT MITCHUM

OPEN-AIR-KINO - WAS TUN

Open-Air-Kino auf dem ehemaligen Güterbahnhof Ehrenfeld

»Jack in the Box« und der FILMCLUB 813 thematisieren mit der Open-Air-Filmreihe »Was tun« Aufbrüche und Ausbrüche aus privaten Stillständen und gesellschaftlichen Frustrationen.

»Was tun« gilt auch für den Verein »Jack in the Box e. V.«, der auf dem Areal des ehemaligen Güterbahnhofs Ehrenfeld seit Mai 2007 seine neue Heimat gefunden hat. Arbeitsbereich des Vereins ist die Entwicklung innovativer Modelle der Beschäftigungsförderung, die Stillstand und Frustation entgegenwirken sollen. So werden u.a. Arbeitsgelegenheiten geschaffen, indem ausgediente See-Container umgebaut und einer neuen Nutzung zugeführt werden (siehe www.jackinthebox-koeln.de).

Das Gelände des ehemaligen Ehrenfelder Güterbahnhofs ? einer der wenigen weißen Flecken auf dem Stadtplan von Köln ? eignet sich hervorragend als Kulisse für das gemeinsam geplante »Rand-Zonen-Kino«.


Achtung anderer Veranstaltungsort
ehemaliger Güterbahnhof Ehrenfeld
Vogelsanger Str. 231
(Kreuzung Leyendeckerstr./ Helmholtzstr.)
50825 Köln

Beginn der Filme ab 21:30 Uhr

FREE CINEMA

»Sie sind ein wenig in Vergessenheit geraten, heute, in unserer Sicht des Kinos: die Helden des britischen Free Cinema der 60er. Wir haben, cineastisch, das Erwachsenwerden gelernt mit ihnen, aber wir haben sie nie so ins Herz geschlossen wie die Spinner von Paris, die Schlawiner der Nouvelle Vague, von Michel Poiccard bis Antoine Doinel.
DIE EINSAMKEIT DES LANGSTRECKENLÄUFERS (von Tony Richardson) 1962, SAMSTAGNACHT BIS SONNTAGMORGEN (von Karel Reisz) 1960, GELIEBTER SPINNER alias BILLY LIAR (von John Schlesinger): die Titel sind Programm geworden für ein Kino zwischen Isolation und Imagination, eine Welt der Alltagstristesse, in der für kurze Augenblicke nur Aufruhr, Rebellion, Flucht in die Imagination möglich scheint. Wo die Verzweiflung wie Firnis alles überzieht. [?]
Ein Kino der Gegensätze und unüberwindlichen Distanzen, was die Beziehung angeht von Kamera und Filmemacher und Zuschauer. Die Welt draußen ist Ruine und Rudiment, und sie wird auch durch die Kraft der Phantasie nicht wieder ganz. Was kein Grund ist, es nicht immer wieder aufs Neue zu versuchen, so sprengt selbst das melancholische SAMSTAGNACHT BIS SONNTAGMORGEN den engen Rahmen von Zeit und Raum, ein paar Stunden im Leben eines Arbeiters (Kino, Kneipe, Koitus) und läßt uns fremdgehen in die Tiefe menschlicher Blicke und Exkursionen zu menschlichen Körpern und Gesichtern. [?]
Die Nouvelle Vague, das war Kino der großen Stadt, die Briten filmen die Banlieue, machen Vorstadtfilme. Denn London und die anderen englischen Städte haben kein Zentrum, kein Innenleben, man findet sich da immer an der Peripherie.«
Fritz Göttler

JEAN-CLAUDE BRIALY

CARTE BLANCHE FÜR HANS W. GEIßENDÖRFER

GERHARD HENSCHEL: PROSA, LYRIK, KRITIK

NEUES DEUTSCHLAND

ausgewählte Dokumentarfilme zum deutschen Thema zwischen dem »Tag der Deutschen Einheit« und dem ehemaligen »Nationalfeiertag der DDR«

JEAN RENOIR

Die Reihe »Jean Renoir« läuft mit freundlicher Unterstützung vom Bureau du Cinéma und dem Institut français de Cologne

60 JAHRE FILMCLUBS IN KÖLN: DIE BRÜCKE

Ein enormer Nachholbedarf bestimmte das Programm der Filmclubs, die schon kurz nach dem Krieg überall in Deutschland gegründet wurden. Vergessene, aber bedeutende Klassiker, während der jüngsten Vergangenheit verbotene Werke und viele neue Filme der Nachkriegszeit fanden hier ihre (oft ersten) Vorführungen. Ab Herbst 1947 zeigte der Filmclub Köln e.V. zunächst in Kinos wie der Schauburg, später regelmäßig in der Brücke ein Programm mit wöchentlich drei bis sechs Vorführungen und anschließenden Diskussionen. 1949 wurde in Hamburg der Verband der deutschen Filmclubs gegründet, aus dem dann bald darauf auch die Jugendfilmclubs und die studentischen Filmclubs (in Köln 1952) hervorgingen. Anfang der 50er Jahre hatte der Filmclub Köln schon mehr als 1200 Mitglieder. Zu Gast waren Regisseure wie etwa Claude Autant-Lara, René Clair, André Delvaux oder Hans Richter.

Die Reihe »60 Jahre Filmclubs in Köln: Die Brücke« läuft mit freundlicher Unterstützung des Referats für Filmgeschichte, Köln (Leo Schönecker)

SAMUEL FULLER

DIETER EPPLER ZUM 80. GEBURTSTAG

HOMMAGE AN ANGELIKA WALLER

Die Reihe »Hommage an Angelika Waller« wurde gefördert von der DEFA-Stiftung (Fotos: Filmmuseum Potsdam).

ZUM 150. GEBURTSTAG VON JOSEPH CONRAD

SUPER 8 MEETS DV-TRASCH - MARCEL ZEIGT KURZFILME

KURZFILMPROGRAMM mit Filmen von Marcel Belledin, Markus Mischkowski, Rainer Knepperges, Christian Mrasek u.a.

Im Zeitalter von »YouTube« wird ein Blick auf Klassiker geworfen, die auf der Rauhfasertapete der eigenen vier Wände ihre Verbreitung gefunden haben…

ZUM 60. GEBURTSTAG VON JOHN CARPENTER

ZUM 80. GEBURTSTAG VON JEANNE MOREAU

Jeanne Moreau, voller Lachen und Zärtlichkeit

Die Frau steckt voller Leidenschaft, die Schauspielerin weckt Leidenschaften.
Jedesmal, wenn ich sie mir aus der Entfernung vor Augen führe, sehe ich sie nicht Zeitung lesen, sondern mit einem Buch in der Hand, denn Jeanne Moreau läßt nicht an einen Flirt denken, sondern an Liebe.
Im Gegensatz zu so vielen Schauspielern und Schauspielerinnen, die nur über den Umweg von Konflikten und Spannungen spielen können und dabei manchmal Konzentration mit Selbstanalyse verwechseln, liefert Jeanne Moreau ihre besten Leistungen in einer Arbeitsatmosphäre voller Lachen und Zärtlichkeit, die sie selbst aufzubauen und aufrechtzuerhalten hilft, selbst wenn es darum geht, starke Emotionen zu projizieren.
Großzügigkeit, Leidenschaft, Komplizenschaft, Begreifen der menschlichen Zerbrechlichkeit, all das kann man auf der Leinwand lesen, wenn Jeanne Moreau spielt.
In den zwanzig Jahren meiner Arbeit fürs Kino bleiben die Dreharbeiten zu JULES ET JIM dank Jeanne Moreau für mich eine strahlende Erinnerung, die strahlendste überhaupt.

François Truffaut (1981)

HOWARD HAWKS

ZUR AUSSTELLUNG "KONZEPT DER LIEBE" IM KÖLNISCHEN KUNSTVEREIN

VOYEUR, VOYEUR!

THE FAR COUNTRY - AMERIKANISCHE WESTERN 1946-1962

»Der Western ist das einzige Genre, dessen Anfänge mit denen des Kinos überhaupt fast identisch sind.«
André Bazin

Die Reihe »The Far Country - Amerikanische Western 1946-1962« wird von SK-Stiftung Kultur gefördert.

OFFSCREEN / ONSCREEN

Die in der Forschung angelegte Perspektive auf die künstlerisch verarbeiteten konkurrierenden Bild- und Raumsysteme soll in der Vortrags- und Filmreihe sowie dem abschließenden Symposium am 6. Juni 2008, jenseits des wissenschaftsinternen Diskurses einer interessierten Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Ab 21. Februar 2008 sollen insgesamt sechs öffentliche Vorträge in einem dreiwöchigen Rhythmus präsentiert werden. Sie werden donnerstags um 19.00 Uhr beginnen und nach anschließender Diskussion wird ab 20.30 die Fokussierung des Vortrags durch ein Filmbeispiel nach Wahl der Referentinnen und Referenten veranschaulicht. Die Kooperation mit dem Kölnischen Kunstverein bietet sich nicht nur aus räumlich-technischen Gründen an (der Kinosaal und der Filmclub 813 befinden sich im Gebäude des Kunstvereins), sondern auch aufgrund der Thematisierung relevanter Fragestellungen zu Film- und Videoarbeiten in der Gegenwartskunst im Ausstellungskontext und dem Programm des Filmclubs Für den Zeitraum der Vortragsreihe wird Carlo Peters (Filmclub 813) eine Filmreihe kuratorisch konzipieren, die zu dem Themenfeld der Vortragsreihe und des Symposiums einen weiteren Bogen spannen und weiteres Material für die Sichtung zugänglich machen wird.

JEAN-PAUL BELMONDO ZUM 75. GEBURTSTAG

JACQUES DEMY

Die Reihe »Jacques Demy« läuft mit freundlicher Unterstützung vom Bureau du Cinéma und dem Institut Français, Köln.

SUPEREROI DIMENTICATI - DIE RÜCKKEHR DER GUTEN LAUNE


Am 12.1.1966 begann in den USA eine neue Zeitrechnung. Da flimmerte zum ersten Mal die Fernsehserie BATMAN in die Wohnzimmer und Herzen von Millionen US-Kindern.

Ein neues Genre war geboren, daß der modernen Comicverfilmungen.
Der im August des selben Jahres gestartete Kinofilm war so erfolgreich, daß sich die Plagiats-geübten Italiener aufmachten, eine ganze Horde mehr oder weniger edler Recken ins Zelluloid-Getümmel zu schicken: Männer in schlecht sitzenden roten Strampelanzügen oder - aus Budgetgründen - mit einer unsichtbar machenden Tarnfarbe überstrichene Streiter.
Diese Helden sind heute vergessen, dem Alkohol verfallen, leben von der Fürsorge oder Vagabundieren auf den Domplatten unserer Großstädte und erzählen von ihren glorreichen Taten in den hiesigen Kinos.

Der Filmclub 813 hat es sich nun zur Aufgabe gemacht, diesen "Supereroi dimenticati", ob sie nun "Rotes Phantom", "3 tolle Kerle"; "Diabolik", "Argoman", "Goldface" oder gar "Batwoman" heißen, ein würdiges Andenken zu schaffen, auf das sie wieder aufrecht neben "Spider Man", "Iron Man" oder den "Fantastic Four" huldvoll die Liebe der Trash-Fans auf der großen Leinwand erheischen.


Wir danken dem GEHEIMNISVOLLE FILMCLUB BUIO OMEGA für seine Unterstützung.



Unter dem Motto "Was sie bei uns verpassen, ist für Sie unwiederbringlich verloren" bringt DER GEHEIMNISVOLLE FILMCLUB BUIO OMEGA an jedem dritten Samstag im Monat zwei ausgewählte Exploitationfilm-Klassiker zurück auf die große Kinoleinwand. Die Homepage bietet kompetente Besprechungen zu den Zelluloid-Raritäten, qualitativ hochwertige deutsche und internationale Original-Aushangfotos und Kino-Werbematerialien, top-aktuelle News aus der Welt des Genre-Kinos und vieles mehr. Ansehen und nie wieder vergessen!

'68 - WHAT'S LEFT?

EXPOSED DEBÜTFILMFESTIVAL


Eintritt:
Normal: 5,00 Euro
"Freunde des Filmclub 813": 3,50 Euro
"Freundes-Karte": einmalig 8,13 Euro pro Zeitjahr
Ermäßigt (z.B. Studenten etc.): 2,50 Euro


Seit dem 1. Juli 2001 ist der Filmclub 813 Betreiber des Kinos
im Gebäude "DIE BRÜCKE".
Der Filmclub 813 dankt dem Kölnischen Kunstverein für seine Unterstützung.