ProgrammDemnächstDer FilmclubKontaktLinks


Das Kino des Filmclub 813 kann man auch mieten!
Die Konditionen können unter kinoanmietung@filmclub813.de angefragt werden.

Der Saal hat 180 Plätze, die Leinwand mißt 3,50 x 6 Meter.
Wir bieten 35mm (2 Projektoren), 16mm, Super 8 und digitale Projektion* an.
(* nur DVD, Blu-ray oder von Festplatte, aber kein DCP!)

Tel/Fax: 0221/3106813

Alle anderen Anfragen bitte unter:

info@filmclub813.de

Der Filmclub 813 wurde im Sommer 1990 von acht Cineasten gegründet, um Filme im Kino vorzuführen, die in Köln entweder nur für kurze Zeit, lange Zeit nicht mehr oder noch gar nicht zu sehen waren. Der erste Film wurde am 12.1.1991 gezeigt und markiert die Geburtsstunde: "ROTE SONNE" (1970) von Rudolf Thome mit Uschi Obermaier und Marquard Bohm.

Nach wechselnden Veranstaltungsorten spielte der Filmclub 813 seit 1995 regelmäßig im Kinosaal des British Council im städtischen Gebäude DIE BRÜCKE in der Hahnenstraße 6 in der Kölner Innenstadt.
Nach Wegzug des British Council ist der Filmclub 813 seit dem 1. Juli 2001 Eigentümer des gesamten Kino-Equipments & -Inventars und offizieller Betreiber des Kino 813 in der BRÜCKE.
(Die Filmprojektoren des Filmclubs stammen übrigens aus dem ehemaligen AKI-Kino im Frankfurter Hauptbahnhof.)
Nach Einzug des Kölnischen Kunstvereins in das Gebäude DIE BRÜCKE darf der Kinosaal nach Absprache von diesem mitbenutzt werden.

Inzwischen werden durch die nicht nur filmhistorische Arbeit des Filmclub 813 dem Kölner Publikum jährlich weit über 150 Filme zugänglich macht.
Von 1991-2003 zeigte der Filmclub 813 sein beliebtes Open Air Kino auf dem Dach der VHS Köln am Neumarkt. Seitdem sind die Orte des Open Air Kino wechselnd.
Die Arbeit des Filmclub 813 ist nur durchführbar aufgrund des ehrenamtlichen Engagements seiner ca. 70 Mitglieder.



Falls ihr etwas über das Geheimnis der Zahl 813 erfahren wollt,
lest "813 - Das Doppelleben des Arsène Lupin" von Maurice Leblanc,
kuckt viele Francois-Truffaut-Filme.

KINOPREIS des KINEMATHEKSVERBUNDES 2005

verliehen am 25. Juni 2005 in Berlin für das Jahresprogramm 2004
(in der Kategorie I: Städte mit mehr als 500.000 Einwohnern)

1. Preis: Filmclub 813, Köln

Die Jury-Begründung

"Mit bewundernswerter Konsequenz entwickelte der Filmclub 813 sein hoch interessantes Programm der letzten Jahre erfolgreich weiter, das von hoher filmischer Kompetenz ebenso zeugt wie von Sensibilität und kritischem Bewusstsein gegenüber
den gesellschaftlichen Verhältnissen und Anteilnahme an den Lebensproblemen der Menschen.
Der Filmclub fühlt sich der Pflege der Filmkunst in Vergangenheit und Gegenwart in ihren vielfältigen Facetten verpflichtet. Neben Retrospektiven von Klassikern wie Ingmar Bergman oder Alain Resnais findet sich etwa eine Werkschau von Robert Bramkamp oder eine Reihe mit DEFA-Filmen über junge Leute, wo jeweils Spiel- und Dokumentarfilme intelligent, einander ergänzend und erhellend, zusammengefügt wurden.
Dieses nun schon über Jahre mit geringsten finanziellen Mitteln und großem persönlichen Engagement der ausschließlich freien Mitarbeiter realisierte Programm verdient Respekt und Bewunderung."

KINOPREIS des KINEMATHEKSVERBUNDES 2003

verliehen im Juni 2003 in Berlin für das Jahresprogramm 2002
(in der Kategorie I: Städte mit mehr als 500.000 Einwohnern)

2. Preis: Filmclub 813, Köln

Die Jury-Begründung

"Angesichts der äußerst beschränkten finanziellen und personellen
Ressourcen gelang diesem Filmclub ein kulturell hochinteressantes und äußerst vielseitiges Programm, das von hoher filmischer Kompetenz zeugt.
Die Jury möchte mit diesem Preis ausdrücklich die Stadt Köln auf diese kulturelle Filmarbeit hinweisen, die sich als wichtiger Film- und Medien-
standort etablieren will und mit diesem Filmclub, aber auch mit anderen interessanten Kinoinitiativen vor Ort die große Chance hat, diese personelle Fachkompetenz für ein Kommunales Kino zu nutzen, das der Größe und Bedeutung der Stadt Köln gerecht werden könnte."

13 Jahre gibt es den Filmclub 813. Das ungerade Jubiläum feiern wir mit einem weiterhin exzellenten Programm.
Und mit einem besonderen Service für treue Kinobesucher:
Ermäßigten Eintritt bietet die ein volles Jahr lang gültige Rabatt-Karte für "Freunde des Filmclub 813".
Ein einmaliger Beitrag von 8,13 Euro, der erste Eintritt ist frei, danach kostet jede Vorstellung nur noch 3,50 Euro (statt 5,00 Euro).
Ausgenommen sind Sonder- und Fremdveranstaltungen und die außerhalb des Kino 813 in der BRÜCKE.

im Januar 2004

"»813« ist eine große Erinnerung an meine Kindheit, es ist ein Buch von Maurice Leblanc, welches diesen Titel hat, es ist eine der Geschichten von Arsène Lupin, den Sie sicher kennen.
Man kann heute keinen Film mehr von »813« machen, weil das letztlich sehr unbedeutende und kleine Abenteuer sind. Im Fernsehen gibt es oft »Die Abenteuer des Arsène Lupin«, aber das ist nie besonders oder gut. Ich glaube, sie wurden in Co-Produktion mit Deutschland gedreht. Aber die Bücher von Leblanc sind sehr hübsch und voller Lebendigkeit, eines heißt »813«, und ich habe es sehr gemocht.
1955 habe ich in Paris »Kiss Me Deadly« von Bob Aldrich gesehen, und in diesem Film gab es eine Person, die in einen Club ging, ein in Amerika sehr bekannter Club, der »Hollywood Athletic Club« hieß. Dieser Club taucht oft in Lebenserinnerungen auf, auch bei Chaplin. Da habe ich mit Chabrol einen Scherz gemacht, ich habe zu Chabrol gesagt: »Hast Du den 'Hollywood Athletic Club' gesehen? Wenn Du genau hinschaust, dann ist 'H' der achte Buchstabe des Alphabets, 'A' der erste und 'C' der dritte, also '813'«. Chabrol war immer schnell dabei, an sehr komplizierten Theorien mitzubauen. Das war ja vollkommen absurd, eine Verbindung zwischen diesem kleinen französischen Roman, der im Ausland kaum bekannt war, und dem amerikanischen Club herzustellen. Aber ich habe Chabrol glauben gemacht, daß Aldrich sicher auch an »813« gedacht hat, und Chabrol war bereit, diese Idee zu akzeptieren."

François Truffaut (entdeckt in TIP 24/81 von H.D. Delkus)

Von Thomas Linden

"Es gibt noch viel zu entdecken im weiten Land der Filmhistorie. Für die wahren Fans beginnt nämlich die erregende Suche nach den verborgenen Schätzen des Kinos abseits der ausgetretenen Wege des Kanons der Kunstkritik. 13 Jahre ist es her, seit sich eine Gruppe junger Filmfans zum Filmclub 813 zusammenschloss, weil man das ?andere? Kino sehen wollte, jenes, das keinen Eingang in die Cinemathek gefunden hatte. (...) etwa Mark Rydells optisch faszinierende D. H. Lawrence Verfilmung 'The Fox' (15. 1., 21 Uhr) oder 'Die Frau in den Dünen' (29. 1., 21 Uhr), eines der Meisterwerke des Japanischen Kinos. Zu den Entdeckungen gehört auch ein Film wie 'Wilder Reiter GmbH' von Franz-Josef Spieker (22. 1., 21 Uhr), einem der interessantesten aber leider vergessenen Cineasten der Sechziger Jahre. Filmhistorische Pionierarbeit leistet der Filmclub derzeit mit seiner Reihe über Jugendfilme aus der DDR, die erstaunlich engagierte Produktionen enthält. Große Projekte sind zudem für 2004 in Vorbereitung, etwa eine Hommage für Jean-Pierre Leaud, eine ausführliche Retrospektive des Werkes von Ingmar Bergman oder ausgesuchte Produktionen zum Thema Alkohol im Film."

Kölnische Rundschau, im Januar 2004

CM-System und Programmierung

intercoaster oHG
Zeughausstraße 28-38
50667 Köln
Germany
Fon: +49 (0) 221 1399694-0
Fax: +49 (0) 221 1399694-3

contact@intercoaster.de
http://www.intercoaster.de